Wie läuft’s denn so?

Egal, mit wem ich telefoniere, mit wem ich schreibe, oder wen ich treffe – ein Satz der immer fällt: wie läuft’s denn so? Schnell begreife ich meistens, es sind die Hochzeitsvorbereitungen gemeint. Meine Antwort (noch): ganz entspannt! Obwohl es immerhin in weniger als 3 Monaten

schon so weit ist.Die Uhr tickt und es sind noch einige Dinge zu erledigen.

 

 

Weil ich das hier auch als eine Art Tagebuch sehe, habe ich mir überlegt, meine Vorbereitungen ein bisschen zu dokumentieren. Als ein digitales Hochzeitstagebuch sozusagen. Was in den letzten Monaten so geschehen ist, möchte ich heute, im ersten Teil einmal zusammenfassen. Kommt ihr mit?

 

Inspiration

Den Anfang der Planung machte ein Besuch mit meinen Mädels auf dem Love Circus Bash in Offenbach im November letztes Jahr. Die coolste Hochzeitsmesse (sagt auch die Vogue) und eher eine Art Festival in gemütlicher Atmosphäre, mit leckeren Getränken, Live Musik und jeder Menge Spaß (wie man auf unseren Photobooth Bildern im Camper unschwer erkennen kann…)

 

 

Ganz tolle Aussteller gab es dort zu bewundern. Von Brautmoden über Deko bis hin zu Essen und Trinken. Die ersten Ideen und Pläne wurden geschmiedet.

 

 

 

Das Kleid

Einen Tag vor Heiligabend machte ich mich mit Oma, Mama und meinen beiden Freundinnen auf zu Céleste, einem Brautmodenladen in meiner Heimat. Ich habe nicht allzu viel erwartet und mich schon von einem Laden zum nächsten stolpern sehen. Doch ich habe mich selbst überrascht. Nach kurzem Hin und Her habe ich mich dann doch erstaunlich schnell entschieden.

 

 

Ich bin schon sehr gespannt es schon bald wieder zu sehen, wenn es angepasst wird. Denn leider passt es noch so gar nicht… Wie es aussieht seht ihr ja dann im Juni!

 

 

Die Papeterie

Als Designerin habe ich gelernt, gestalte nie deine eigenen Sachen. Diesem Motto sind wir gefolgt und haben eine befreundete Designerin um Unterstützung gebeten. Wahrscheinlich hätte ich nie ein Ende gefunden und wäre nie zufrieden gewesen. Umso besser gefiel uns direkt der erste Vorschlag von ihr, den wir direkt so übernahmen. Ich könnte die ganze Zeit draufstarren!!!

Die Save the Date Karten haben wir schon im Oktober letztes Jahr versendet.

 


Die richtigen Einladungen haben wir, nach einem Bastelwochenende, vor 2 Wochen zur Post gebracht. Nachdem ich vor vielen Jahren während meiner Ausbildung für einen Kunden Siegel machen musste, mir dabei fast die Finger am Wachs verbrannt hatte, das Ergebnis aber so toll fand, stand für mich schon damals fest, sowas möchte ich einmal für meine Hochzeitseinladungen haben.

 

Unser Motiv – eine Hummel – eignet sich hervorragend für einen Siegel und so haben wir uns einen anfertigen lassen.

 

 

Schon Wochen vorher habe ich verschiedene Briefumschläge bestellt, um einen passenden Grünton zu finden. Auch das Siegelwachs haben wir einmal wieder zurück geschickt, weil es nicht den richtigen Gold/Bronze Ton hatte. (Habe ich schonmal erwähnt, dass ich ein kleines bisschen perfektionistisch bin…?) Am Ende war alles rechtzeitig mit den gedruckten Einladungen da.

 

Die Adressen habe ich – wie auch auf den Save the Date Karten – von Hand mit der Feder geschrieben. Es hat zwar ein bisschen gedauert, bis ich mich wieder eingegroovt hatte, doch dann lief es!

 

 

Auch das Siegeln (zum Glück hatte ich auf amazon diese Siegelpistole entdeckt), brauchte zunächst etwas Übung. Wieviel Wachs? Wie lange warten? Mit wieviel Druck siegeln? Das alles musste erst einmal ausgetestet werden. Doch dann machte es riesig viel Spaß und ich konnte gar nicht mehr aufhören.

 

Die Fotos

 

Bei der Wahl des Hochzeitsfotografen war ich etwas picky. Unseren Tag in Bildern festzuhalten ist mir sehr sehr wichtig und daher möchte ich diesen Punkt in guten Händen wissen. Mit einem guten Gefühl. Ohne das Gefühl haben zu müssen, ich möchte selbst noch ein paar Fotos machen. Schon seit längerer Zeit habe ich Sarina auf Instagram entdeckt und mich direkt Hals über Kopf in ihre authentischen und wunderschönen Bilder verliebt.

 

 

Gesagt, getan! Sarina war engagiert und saß kurze Zeit später an unserem Esstisch und wir lernten uns persönlich kennen. Es passte sofort. Einfach alles. Mit ihrer herzlichen Art gab sie uns direkt ein gutes Gefühl.

 

Dieses gute Gefühl hatten wir auch vor ein paar Wochen an einem eisigen Sonntagmorgen, als wir uns mit ihr für ein Probeshooting getroffen haben. Wir vergassen die Kamera und die Kälte und blinzelten verliebt in die Sonne. Wir sind beide sehr begeistert von den Bildern.

 

 

Dann war da noch der Brautabend, zu dem Sarina ihre Bräute jedes Jahr einlädt. Der war vor 2 Wochen. Zusammen mit 3 anderen Bräuten saßen wir auf Sarinas Sofa und tauschten uns aus. Die Chemie stimmte und so hörten wir gar nicht auf zu Plaudern, lachen, Tipps austauschen und uns gegenseitig Mut zu machen. Bis wir schließlich nach über 5 Stunden erschrocken auf die Uhr schauten, noch schnell Handynummern austauschten und glücklich nach Hause fuhren.

 

 

Wie geht es weiter

Was als nächstes auf der Agenda steht ist die Deko. Blumen, Tischdeko und ach einfach ein bisschen hübsch machen alles. Mein Pinterest Board quillt über vor lauter Ideen und Inspirationen, doch jetzt heißt es einen roten Faden zu finden und alles zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Wir mussten schon einige Entscheiden treffen bisher und auch weiterhin braucht es starke Nerven und eine große Entschlussfreudigkeit, damit man sich die meiste Zeit sicher sein kann. Bisher lief das alles ganz gut. Man soll sich ja auch nicht verrückt machen. Ist einfach ne Party! Neulich habe ich einen sehr guten Spruch auf Pinterest gefunden. Den sollte ich mir ausdrucken und an den Kühlschrank pinnen. Mein Motto!

 

 

 

In diesem Sinne machen wir einfach heiter weiter und geniessen es. Wie es weiter geht, erzähle ich dann in den kommenden Wochen im nächsten Teil.

 

 

 

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